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Zukunftsprojekt Auetalzentrum gewinnt langsam Konturen

Bauernrechnen in Garstedt: Bürger werden in Kürze zum Vorhaben informiert – Gemeindekasse ist gut gefüllt – Aber es stehen auch große Ausgaben an -

13.02.2008 / Eckhard-Herbert Arndt
Bürgermeister Klaus-Peter Wind: "Wir müssen auf dem Teppich bleiben."
Bürgermeister Klaus-Peter Wind: "Wir müssen auf dem Teppich bleiben."

Vor entscheidenden Weichenstellungen steht die Gemeinde Garstedt in diesem Jahr beim großen Zukunftsprojekt „Auetalzentrum“. Das Vorhaben, zu dem unter anderem auch ein neues Dienstleistungszentrum gehört, soll im direkten Schulterschluss mit der Nachbargemeinde Wulfsen verwirklicht werden. „Der zweite Planungsentwurf liegt uns jetzt vor. Wenn er gemeinsam mit dem Landkreis Harburg abgestimmt ist, dann werden wir als Gemeinde die Bürger darüber informieren“, kündigte Garstedts Bürgermeister Klaus-Peter Wind (UWG), am Sonnabend im Haus Tannenhöhe in Garstedt anlässlich des traditionellen „Bauernrechnens“ an. Zu der Veranstaltung, die nach dem Rechenschaftsbericht des Bürgermeister mit dem beliebten Knobeln und Kaffeetrinken weitergeführt wurde, hatten sich rund 100 Teilnehmer eingefunden. Einen aktuellen Sachstandsbericht über die Entwicklungen in der Samtgemeinde trug Hans-Hermann Putensen als Samtgemeindebürgermeister vor.

Bürgerinformation zum neuen Auetalzentrum

Auf konkrete Inhalte des aktuellen Auetal-Zentrum-Entwurfes wollte Klaus-Peter Wind noch nicht eingehen. „Wir wollen erst unsere Hausarbeiten erledigen, um danach an die Öffentlichkeit zu gehen“, begründete er sein Vorgehen. Über den bisherigen Planungs- und Gesprächsverlauf zeigte sich Wind zufrieden. Das gelte auch und gerade im Verhältnis mit dem Nachbardorf Wulfsen. Wind wörtlich: „Das läuft sehr gut. Wir sind alle positiv gestimmt.“ An dem Großvorhaben, das, sollte es verwirklicht werden, das Erscheinungsbild und die Attraktivität der beiden Gemeinden nachhaltig verändern wird, zeige sich inzwischen auch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises (WLH) sehr interessiert.

Von Garstedts Wohlergehen profitieren auch Dritte

Hinter der Gemeinde Garstedt liegt aus der Sicht des Bürgermeisters ein erfolgreiches Jahr. Dazu gehört vor allem die Entwicklung der Finanzen. Eine zentrale Nachricht an die Bürger lautete daher für ihn: „Im Ergebnis sind wir schuldenfrei.“ Neben einer soliden Haushaltsführung sei diese Entwicklung auch den verbesserten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geschuldet. Eine weitere Konsequenz ist, dass die Gemeinde ihr Rücklagenpolster noch einmal nachhaltig stärken konnte. 2007 flossen rund 509 000 Euro in den gemeindeeigenen Sparstrumpf, der damit knapp eine Million Euro beinhaltet. Zum Vergleich: 1999 verfügte die Gemeinde – umgerechnet in Euro – gerade einmal über rund 13 300 Euro an Rücklagen. Und doch gibt es einen Wermutstropfen für die Gemeinde: Als Folge der soliden Finanzausstattung muss Garstedt erhöhte Umlagen den den Kreis und die Samtgemeinde abführen. Unterm Strich sind das rund 219 000 Euro.

Neubürger im Auefeld sollen Teil des Dorfes sein

Trotz der soliden Finanzausstattung sieht Wind keinen Anlass, um das Fühllhorn der Wohltätigkeiten auszuschütten. Im Gegenteil: „Wir müssen auf dem Teppich bleiben.“ Bis zum Ende dieses Jahrzehntes stünden erhebliche Ausgaben an. Herausragendes Einzelprojekt sei die vollständige Sanierung der wichtigen Bahnhofstraße. Wind: „Wir wollen im Frühjahr 2009 loslegen.“ Die Kosten bewegen sich nach heutiger Schätzung auf rund eine Million Euro. Neben der Gemeinde Garstedt werde sich auch die Samtgemeinde an den Gesamtkosten beteiligen. Eine Folge der erheblichen Straßenbau-Investitionen ist, dass die Gemeinde Garstedt die Hebesätze erhöhen wird. Wind wörtlich: „Das ist unumgänglich.“ Die Einzelheiten dazu wird der Gemeinderat am heutigen Montag, den 4.Februar im Haus Tannenhöhe beschließen. Dann dreht sich alles um den Gemeindehaushalt für 2008.

Erfreut zeigte sich Wind über die Entwicklung im neuen Baugebiet Auefeld. Hier stehen in diesem Jahr wichtige Arbeiten an der Verkehrswegeinfrastruktur an. Die Bewohner des Gebietes wollen mit dem übrigen Dorf enger zusammenwachsen. Wind: „Wir arbeiten an einem ersten Straßenfest mit den Anwohnern des Auefeldes.“

Noch ein Detail zur Dorfstatistik: Garstedt zählte 2007 exakt 1525 Einwohner mit erstem und zweitem Wohnsitz – 15 weniger als ein Jahr zuvor.

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